
Jera, 17, lebt in Berlin und wäre lieber irgendwo anders als im hohen Norden Lapplands. Er ist gezwungen, die Ferien bei seinen samischen Großeltern zu verbringen und kehrt an einen Ort zurück, den er seit dem Tod seiner Mutter vier Jahre zuvor nicht mehr besucht hat. In der weiten Winterlandschaft kommen alte Wunden und unausgesprochene Spannungen zum Vorschein. Als die Ereignisse tief in der Wildnis eine unerwartete Wendung nehmen, wird Jera mit einer Sichtweise auf das Leben, den Verlust und die Zugehörigkeit konfrontiert, die alles in Frage stellt, woran er glaubt.

