Intersektionales Storytelling hat in der Berliner Filmindustrie an Sichtbarkeit gewonnen, aber der Fortschritt bleibt langsam und ungleichmäßig. Auch wenn die Stadt oft als offen und vielfältig beschrieben wird, braucht es weiterhin Zeit, um strukturelle Veränderungen für Schwarze und Transgender-Personen-Filmemacher_innen zu erreichen. Die Repräsentation hat in bestimmten Bereichen zugenommen - vor allem bei einigen Festivals und Basisinitiativen - aber der Zugang zu Finanzierung, Entscheidungsbefugnissen und Mainstream-Vertrieb bleibt begrenzt.
Berlins Geschichte der Migration und des Multikulturalismus hat das Kino beeinflusst, doch viele Erzählungen Schwarzer und Transgender existieren immer noch am Rande der Branche. Filmfestivals wie die Internationalen Filmfestspiele Berlin und Initiativen, die sich auf Schwarze konzentrieren, bieten wichtige Plattformen für diese Geschichten, aber ihr Einfluss hat sich noch nicht in einem konsequenten Wandel der Branche niedergeschlagen.
Viele Schwarze und Transgender in Berlin nutzen Filme sowohl als künstlerischen Ausdruck als auch als sozialen Kommentar und setzen sich mit Themen wie Identität, Rassismus und Zugehörigkeit auseinander. Ihre Arbeit trägt zu einer komplexeren Darstellung des Lebens in der Stadt bei, auch wenn strukturelle Barrieren fortbestehen.
Mit Blick auf die Zukunft hängt die Zukunft des intersektionalen Erzählens in Berlin weniger von der symbolischen Sichtbarkeit als vielmehr von langfristigen Investitionen, nachhaltiger Unterstützung und echter Inklusion auf institutioneller Ebene ab. Der Wandel vollzieht sich zwar, aber nur allmählich, und wir müssen weiterhin Druck ausüben und uns für eine gerechtere Darstellung auf der Leinwand einsetzen.

